Diese Anfangszeile des Begrüßungsliedes erklang seit den Herbstferien jede Woche in den beiden ersten Klassen.
Und dann kam Lubo mit seinem Raumschiff eingeflogen und erzählte den Kindern von seinem Planeten Mirandus und seiner Weltraumschule.
Vor allem kam er aber in die Klassen, um von den Kindern zu lernen, wie man hier auf der Erde freundlich und fair miteinander umgeht und warum es wichtig ist, dass man sich an bestimmte Regeln hält.
Dafür sprachen wir zunächst lange über das Thema Gefühle und lernten die Grundgefühle Freude, Trauer, Angst und Wut kennen. Und Lubo lernte, dass es durchaus OK ist, wenn er mal wütend ist. Er muss nur einen guten Weg finden, seine Wut rauszulassen. Dabei darf er niemandem weh tun und nichts kaputt machen.
Die Gefühle kann man nämlich nicht steuern, aber das Verhalten schon. Das übten die Kinder, indem unser Weltraumformelberechner eine Formel „ausspuckte“, die ihnen helfen kann, Probleme zu lösen; ganz nach dem Motto: „Erst denken, dann handeln“.
Diese Formel konnten die Kinder dann zusammen mit den Zielen, die sich die Klassen selbst in einem „Freundlich und fair Vertrag“ setzten, anwenden. In vielen gemeinsamen Kooperationsspielen gelang es den „Löwen“ und „Paulis“ Teamaufgaben zu bewältigen und fünf Puzzleteile für ein Herz zu sammeln.
Nun ist das Herz komplett und Lubo musste sich verabschieden. Er braucht jetzt Zeit, um all das, was er gelernt hat, seinen Weltraumfreunden zu erzählen und zu zeigen. Damit auch die anderen Außerirdischen wissen, wie ein gutes soziales Miteinander funktioniert.
Ab und zu wird aber sicherlich der Weltraumpostbote den Briefkasten leeren, den Lubo der Klasse geschenkt hat, um weiterhin mit den Kindern in Kontakt zu bleiben.
Und wer weiß, vielleicht kommt er ja irgendwann nochmal wieder auf die Erde…
